Der erste Schritt.

Wo beginnt unsere Reise und ist das überhaupt wichtig?

Neulich bin ich wieder Dämonen der Vergangenheit begegnet und musste feststellen, das Sie alle an Kraft und Schreck verloren haben. Es war ein Moment der Konsternation der in der Erkenntnis mundete, nicht mehr nach Erlösung oder Heilung suchen zu müssen, denn alles negative in der Vergangenheit, wird nur durch die Aufmerksamkeit des Jetzt genährt. Entziehe dem Monster die Nahrung und es wird sterben. Futtere es mit der Achtung und Schmerz, und es wird wider wachsen und gedeihen. Wie in dem Märchen der Navaho Indianer über die innewohnenden Wölfe.

Sollten wir uns wirklich immer erst Mal definieren um weiter zu kommen?

Die Wurzel die uns tragen gehen tief in die Erde rein. Tiefer als wir jemals erforschen können. Unsere Ahnen , Mutter, Väter und deren Eltern reihen sich unaufhörlich einander. Sippen und Stämme verbinden sich um in weiteren Jahrhunderten sich in der Vergessenheit zu verlieren. Schamanen, Weise Frauen, Heilige und Verbrecher wechseln die Plätze mit Wohltätern und Betrügern. Die Heiler räumen ihre Stätten für Giftmischer, schöne Menschen wechseln Stuhle mit missgebildeten Kreaturen die nur wenig Lebensenergie haben, aber um so größeren Lebenswillen. Die Historie wurde so oft umgeschrieben, das wir nicht mehr wissen, was Wahr und was Täuschung ist. Es ist nicht möglich die Abstammung tiefgründig zu erforschen, und zu verändern schon gar nicht.

Also, wozu der Aufwand? Um Ego aufzublasen?

Meine Reisebericht beginnt hier und jetzt. Die Wurzel tragen mich und meine Fantasie zeigt mir den weg.

Der Reisende 57 ist nicht aus dem Nichts entstanden, wird sich auch nicht im Nichts auflösen.

ER wird Spaß im Spüren hinterlassen entdecken müssen, denn anders ist das weitergehen unmöglich. Egal was wir tun, alles hinterlässt Abdrucke im Sand, im Gras, im Herzen unseres Gegenüber. Einer behauptete Mal, das am besten lernen wir durch Schmerz und Leid. Ich kenne diesen Weg schon und bin davon nicht begeistert. Ich will durch Liebe lernen, behaupte sogar felsenfest, das diese Methode viel effizienter ist als alle anderen.

Ja, die naive, manchmal blinde Liebe soll uns führen, soll mich führen.

Die ersten Schritte sind immer wacklig, das fallen unvermeidlich und doch bin froh, von der Bestie getrieben zu sein und den ersten schritt gemacht zu haben.

Mal sehen wohin die Reise fuhrt.

Im Nebel zu wandern ist immer mit Überraschungen verbunden, mit Entdeckungen und mit Entwicklung. Sei gespannt so wie ich, was sich hinter der nächsten Biegung verbirgt.

Komm mit…

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